Tourismus, Wein u. Kultur - Übernachten - Gastaufnahmevertrag

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Gastaufnahmevertrag

Gastaufnahme-Vertrag

Der Beherbergungsvertrag ist wie jeder andere Vertrag nach dem bürgerlichen Recht von beiden Vertragspartnern zu erfüllen, d.h. er kann nicht von einer Vertragspartei einseitig gelöst werden. Die Bestellung eines in einem Vermieterbetrieb gebuchten Zimmers kann genauso wenig rückgängig gemacht werden wie der Kauf eines Autos oder eines sonstigen Gegenstandes, es sei denn im Einvernehmen mit dem Vermieter. Ob der Vertrag schriftlich oder mündlich abgeschlossen wurde, ist dabei nicht entscheidend. Nur wenn dem Vermieter eine anderweitige Vermietung gelingt, wird der Gast von seinen Vertragspflichten befreit.

Der Hotel- und Gaststättenverband hat hierzu folgende Stellungnahme formuliert:

1. Wird ein Zimmer, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus bestellt und zugesagt bzw. bei kurzfristigen Buchungen bereitgestellt, so ist ein Beherbergungsvertrag zustande gekommen. Ein rechtsverbindlicher Vertragsabschluss liegt auch bei mündlichen, insbesondere telefonischen Buchungen vor, soweit nicht Schriftform ausdrücklich vereinbart wurde.

2. Der Abschluss des Beherbergungsvertrages verpflichtet beide Vertragspartner zur Erfüllung des Vertrages, gleichgültig, für welche Dauer der Vertrag abgeschlossen ist. Der Inhaber des Beherbergungsbetriebes ist zur Bereitstellung der gebuchten Unterkunft für den vereinbarten Zeitraum verpflichtet. Der Gast hat den Unterkunftspreis wie vertraglich vereinbart zu entrichten.

3. Ein einseitiger, kostenfreier Rücktritt seitens des Gastes von einer verbindlichen Buchung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn dieser die gebuchte Unterkunft aus Gründen, die in seiner Risikosphäre liegen, nicht nutzen kann (Ausnahme: Höhere Gewalt).

4. Tritt der Gast dennoch vom Vertrag zurück, ist er verpflichtet, unabhängig vom Zeitpunkt und vom Grund des Rücktritts, den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu zahlen. Der Inhaber des Beherbergungsbetriebes muss sich jedoch ersparte Aufwendungen auf seinen Anspruch anrechnen lassen. Von der Rechtsprechung wird der Wert der ersparten Aufwendungen bei Übernachtung mit Frühstück pauschal mit 20%, bei Übernachtung mit Halbpension pauschal mit 30%, bei Übernachtung mit Vollpension pauschal mit 40% und bei Vermietung einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses pauschal mit 10 % des Unterkunftspreises als angemessen anerkannt.

5. Der Inhaber des Beherbergungsbetriebes ist nach Treu und Glauben gehalten, eine nicht in Anspruch genommene Unterkunft anderweitig zu vermieten und muss sich das dadurch Ersparte auf die von ihm geltend gemachte Stornogebühr anrechnen lassen.

6. Dem Gast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Beherbergungsbetrieb kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

7. Der Inhaber des Beherbergungsbetriebes muss bei einer von ihm verschuldeten Nichtbereitstellung der gebuchten Unterkunft (z.B. wegen Überbuchung) dem Gast Schadensersatz leisten. Nur in Fällen höherer Gewalt, etwa bei Naturkatastrophen wird der Inhaber des Beherbergungsbetriebes von der Leistung frei.

8. Gegebenenfalls bestehen bei einzelnen Beherbergungsbetrieben hiervon abweichende Stornobedingungen. Hierzu geben Ihnen Ihre Gastgeber gerne Auskunft.

 

Kriterium Auswahlmöglichkeit
Aufenthaltsort
(mehrere Nennungen möglich)
 egal
 Bobenheim am Berg
 Dackenheim
 Erpolzheim
 Freinsheim
 Herxheim am Berg
 Kallstadt
 Weisenheim am Berg
 Weisenheim am Sand
 auch Umgebung der Urlaubsregion möglich
 
Zimmerkategorie
(mehrere Nennungen möglich)
 alle
 Hotel
 Pension/Gästehaus
 Privatzimmer
FeWo
 
Preis pro Nacht und Person
(inkl. Frühstück außer FeWo)
 
Anzahl der Zimmer  Einzelzimmer
 Doppelzimmer
 Mehrbettzimmer
 Zustellbett(en)
 
Insgesamt für  Personen
 davon Erwachsene
 davon Kinder unter 12 Jahre
 
Termin
(Datum eingeben, TT.MM.JJ)
 Anreisetag
 Abreisetag
Anzal der Übernachtungen  Nächte
 
Besondere Wünsche und Anmerkungen
 
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